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Zitteraal
Zitteraal

Electrophorus electricus

Systematik
Unterkohorte: Ostariophysi
Ohne Rang: Otophysi
Ordnung: Neuwelt-Messerfische (Gymnotiformes)
Familie: Messeraale (Gymnotidae)
Gattung: Electrophorus
Art: Zitteraal
Allgemeines
Verbreitung: Südamerika
Lebensraum: Schlammige Bereiche, Orinoco
Größe: 240 - 270 cm
Gewicht: 17 - 22 kg
Ernährung: Wirbellose Tiere, Fische
Gefährdung: Least Concern

Der Zitteraal (Electrophorus electricus) gehört zur Ordnung namens Neuwelt-Messerfische. Wie der lateinische Name schon sagt, sind sie in der Lage, Stromstöße abzufeuern.

AussehenBearbeiten

Der Zitteraal erreicht eine Körperlänge von 2,4 bis 2,7 m sowie ein Gewicht von 17 bis 22 kg. Der Körper weist eine schlangenartige Form auf. Bauch-, Brust- und Schwanzflossen fehlen völlig. Nur die Afterflosse ist vorhanden und zieht sich über die gesamte Bauchfläche bis zum Schwanz. Die Afterflosse dient der Fortbewegung und der Steuerung. Die kleinen Augen liegen weit vorne am Kopf, der Sehsinn ist aber nur mäßig ausgeprägt. Gleich hinter dem Kopf befinden sich die Kiemen, die jedoch nicht alleine die Sauerstoffversorgung sicherstellen. Zitteraale müssen alle 10 bis 15 Minuten an die Wasseroberfläche, um dort Sauerstoff über den Mund einzuatmen. Die Haut des Zitteraals ist von einer schützenden Schleimschicht umgeben und weist eine dunkelgraue, graubraune oder schwarzbraune Färbung auf. Die lebenswichtigen Organe liegen im vorderen Teil des Körpers. Im hinteren Teil des Körpers konzentrieren sich die elektrischen Organe des Zitteraals.

Der größte Teil seines Körpers ist mit elektrischen Organen besetzt, die eigentlich umgebildete Muskeln sind. Diese elektrischen Organe gehören zu den stärksten im Tierreich. Sie können eine Spannung von 650 bis 700 Volt erzeugen. Zum einen dienen die elektrischen Impulse, um sich Fressfeinde vom Leib zu halten, und zum anderen, um potentielle Beutetiere zu betäuben. Die Spannung wird im umgebildeten Muskelgewebe erzeugt.

LebensweiseBearbeiten

VerhaltenBearbeiten

ErnährungBearbeiten

Zitteraale ernähren sich von kleinen, wirbellosen Tieren im Meer und später, wenn sie älter sind, auch von Fischen.

FortpflanzungBearbeiten

Verbreitung und LebensraumBearbeiten

Der Zitteraal ist im Nordosten Südamerikas und im Amazonasbecken weit verbreitet, er bewohnt insbesondere den Amazonas und den Orinoco sowie deren Nebenflüsse und Altarme. Neben Flüssen und Strömen werden auch wasserreiche Sumpfgebiete besiedelt. Er lebt in schlammigen und sauerstoffarmen Süßgewässern. Wegen dieser Sauerstoffarmut nimmt der Zitteraal Sauerstoff übers Maul an der Wasseroberfläche auf.

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