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Datei:Krickente.png







Name: Krickente

Lateinischer Name: Anas crecca

Beschreibung: Wie bei vielen Entenvögeln üblich, zeigt sich auch bei der Krickente ein ausgeprägter Geschlechtsdimorphismus. Beim Erpel (Männchen) ist der Kopf im Prachtkleid glänzend kastanienbraun gefärbt, mit beiderseits einem breiten, glänzend grünen Streifen, der das Auge umgibt, bis in den Nacken reicht und von einem cremeweißen Rand eingefasst ist. Bei der Nordamerikanischen Krickente fehlt diese gelbweiße Konturlinie. Die Schnabelseiten sind bei beiden Geschlechtern orange bis grünlich gefärbt. Im Gegensatz zur ähnlich kleinen Knäkente (Anas querquedula) ist die Brust bei beiden Geschlechtern hell gefärbt. Beiderseits am schwarz gefiederten Hinterteil des Erpels leuchten je ein buttergelbes Dreieck. Bei beiden Geschlechtern ist der Flügelspiegel leuchtend grün gefärbt und vorn breit weiß gerandet. Die Weibchen tragen im Gegensatz zum Männchen ganzjährig ein unauffällig bräunliches Gefieder, eine äußerliche Unterscheidung der Unterarten gilt bei weiblichen Vögeln als fast unmöglich. Im Schlichtkleid, dass der Erpel nach der Mauser trägt, ähnelt er dem Weibchen. Der Wechsel vom Prachtkleid zum Schlichtkleid liegt für die männlichen Tiere zwischen Juni und August. Zwischen September und November wechseln sie wieder ins Prachtkleid. Krickenten wiegen zwischen 250 und 400 g, wobei die Männchen etwas schwerer als die Weibchen sind.

Unterarten:

                 - Anas crecca crecca
                 - Anas crecca nimia
                 - Anas crecca carolinensis
Datei:Krickente.gif

Lebensraum: Der größte Teil der weltweiten Bestände der Krickenten lebt in den borealen Nadelwaldzonen und in den Strauchtundren. Zur Brut ist die Krickente auf flache, nährstoffreiche Kleingewässer in Mooren und in der Tundra angewiesen, auf dem Zug rastet sie bevorzugt in Süßwasserwatten, wo sie den durch die Flut aufgewühlten Schlick nach kleinen Ringelwürmern (Wenigborstern) durchkämmt.

Nahrung: Krickenten ernähren sich überwiegend vegetarisch. Sie stochern aber auch in schlammigen Böden nach Wirbellosen.

Fortpflanzung: Wie bei allen Mitgliedern der Gattung der Eigentlichen Schwimmenten finden sich auch bei der Krickente die Paare schon bis in den Spätwinter zusammen, der Erpel lässt sein „krrik“ auch dann noch hören, wenn er schon fest verpaart ist. Der Schwerpunkt der Balz beginnt, wenn die Krickenten zu den Brutrevieren zurückgekehrt sind. Zur Balz gehören Verfolgungsflüge, mit denen gegenüber anderen Brutpaaren die Reviere abgegrenzt werden. Krickenten legen ihre Nester gut versteckt in der Ufervegetation entlang von Gewässern an. Gelegentlich lassen sich Nester finden, die in einiger Entfernung vom Wasser gebaut sind. Das Weibchen legt ab Ende April etwa acht bis zehn Eier, die grünlich gefärbt sind. Jedoch wurden in freier Wildbahn auch schon cremefarbene Eier vorgefunden. Mit dem Beginn der Legezeit beginnen Krickenten ein sehr unauffälliges Leben zu führen. Sie halten sich in dieser Zeit bevorzugt in der dichten Ufervegetation auf. Die Eier werden nur durch das Weibchen bebrütet. Gegen Ende der Brutzeit, die etwa 21 bis 23 Tagen dauert, verlassen die Erpel die Ente zur Mauser. Von der Eiablage bis zum Flüggewerden der Jungen vergehen nur 53 Tage. Für die Aufzucht ist allein das Weibchen zuständig. Sie hält sich mit den Küken bevorzugt in der dichten Ufervegetation auf. Erst wenn die Jungvögel flügge sind, sucht das Weibchen mit ihnen auch die freien Wasserflächen auf.

IUCN: nicht gefährdet

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